
Erst einmal möchte ich sagen, dass alle Erfahrungen der Austauschschüler hier unglaublich verschieden sind und man nie hervorsehen kann wie die Schule, Gastfamilie oder generell das Umfeld sein wird. Deswegen ist es sehr wichtig offen für alles zu sein und nicht voreilig zu bewerten oder zu vergleichen. Sich auszutauschen ist allerdings eine sehr wichtige und schöne Sache welche mit den anderen deutschen Mädels immer total toll war. Ich bin sehr dankbar, dass unsere Gruppe kleiner ist und als Gruppe sehr zusammengewachsen sind.
Der erste Monat:
Die Ausflüge super, denn dort konnten wir einfach einmal Pause vom Alltag machen und zusammen mehr von den anderen Ecken Costa Ricas sehen und wirklich das Land entdecken. Für mich waren die Ausflüge nach la Fortuna und San José Highlights und es war immer super locker mit Alina und Betsy. Einer der schönsten Momente war als die Mädels und ich zusammen in La Fortuna ein Musikvideo zu „Titl me presunto gedreht haben“. Wir haben dort eine riesige Terrasse mit Urwald Ausblick und Hängematten und außerdem gutes Essen gehabt. Auch das Rollerskaten in San José war super schön und wir hatten eine Menge Spaß! Auch wenn wir sehr verschiedene Umfelder haben gab es immer Gemeinsamkeiten über die wir reden konnten und die uns gerade zu Anfang geholfen haben.


Auch in der Schule hat sich vieles verbessert. Ich habe jezt eine tolle Gruppe mit drei anderen Mädchen die sehr nett sind und kann gut mit mehreren Schülern aus verschiedenen Jahrgängen plaudern. Einer der besten Momente im ersten Monat in der Schule war, als wir den Tag der Kinder gefeiert haben und ich etwas alleine war woraufhin sich direkt zwei Mitschülerinnen zu sich gerufen haben und eine mir die Haare geflochten hat während ich mit der anderen gequatscht habe. Danach hatte ich so viel neue Energie und war super selbstbewusst und glücklich. Es entwickelten sich ständig neue Bekanntschaften, was ein wunderbarer Teil der Erfahrung ist. Neben der Schule und meiner Gastfamilie bin ich unglaublich dankbarer für meine Kirchengruppe. Die ganze Gemeinschaft ist super herzlich und leidenschaftlich und die wöchentliche Jugendgruppe der Kirche ist voll von wunderbaren Menschen für die ich sehr dankbar bin.

Insgesamt habe ich total viele neue Erfahrungen gesammelt und gelernt mich selbst zu organisieren und selbst nach zu fragen, wenn ich etwas wollte. Vor allem habe ich aber gemerkt, dass zu Hause nicht unbedingt ein Ort sein muss, sondern auch neue Bekanntschaften sein können.



